Weiter die Nase vorn

 25.04.2017

 

 

Seit 25 Jahren verbindet der Voralpen-Express die Städte St. Gallen und Luzern und stellt bei der Fahrt durch die einzigartige Landschaft täglich unter Beweis, dass das Voralpengebiet sowohl hinsichtlich seiner Naturschönheit als auch eisenbahntechnisch eine Spitzenposition einnimmt. So findet sich das höchste Eisenbahnviadukt der Schweiz wahrscheinlich entgegen allgemeiner Erwartung nicht in den Zentralalpen, sondern überquert bei St. Gallen in 99 m Höhe die Sitter. Um im nächsten Vierteljahrhundert auch fahrzeugtechnisch weiter an der Spitze mitzufahren, hat die SOB bei Stadler im letzten Jahr elf FLIRT3-Triebzüge bestellt, die ab 2019 zum Einsatz kommen werden. 

Eine Besonderheit des Voralpen-Express sind die heterogenen Benutzergruppen – neben Touristen und Wochenendausflüglern, für die schon die Reise selbst ein Teil des Erlebnisses darstellt, wird der Zug in grossem Umfang von Pendlern genutzt, für die eher bequemes Ein- und Aussteigen und entsprechende Arbeitsmöglichkeiten im Vordergrund stehen. Ziel der Arbeit von NOSE bei der Innenraumgestaltung war es, diese oft ganz unterschiedlichen Bedürfnisse mit den gesetzlichen Sicherheitsvorschriften und anderen betrieblichen Anforderungen in einem überzeugenden Konzept zu verschmelzen. Dass uns dies gemeinsam mit Stadler offenbar gelungen ist, zeigt der Gewinn der Ausschreibung. Um dem im Innenraum neu gesetzten Level hinsichtlich Komfort und intelligenter Detaillösungen gerecht zu werden, bekommen die Züge auch ein neu gestaltetes Äusseres, das sich gegenwärtig in der Finalisierung befindet. 

Link zum Projekt (unter Kompetenzen/Transportation Design) 

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