Kunst statt Graffiti

 05.10.2016

Auf Wunsch von Nederlandse Spoorwegen N.V. (Niederländische Eisenbahnen) hat Nose das Interior-Design-Konzept für die von Stadler zu liefernden FLIRT Nahverkehrszüge weiterentwickelt. Ziel war es, das bis anhin geltende Farbkonzept aufzufrischen und das Innere der Wagen gleichzeitig vor der «Verschönerung» durch Filzstift-Künstler zu bewahren. Dabei wird eine Doppelstrategie verfolgt: Durch Rückgriff auf Stilelemente des niederländischen Malers Piet Mondrian können die grossen Wandflächen beim WC und am Ende des Zuges kaum mehr als zu füllende öffentliche Leinwand missinterpretiert werden. Sollte die Verlockung dennoch zu gross sein, würde der «Künstler» nur wenig Freude an seinem Werk haben, da sein «Tag» (Graffiti-Signatur) in der kleinteiligen, immer wieder von starken Farbkontrasten geprägten Struktur wenig Wirkung erzielt. Das von Nose entwickelte Konzept ist auf der Innotrans 2016 erstmals ausserhalb der Niederlande präsentiert worden.

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